Mein Hafen
Einmal mehr hatte er seinen Hafen gefunden. Wann war er wohl das letzte mal hier?
Er trieb im Meer sah die ferne, stieß alle Luft aus und trieb langsam auf den Grund. Und als er am Boden an das Bild der Mutter dachte, die ihn hält in ihrem Schoss streichelt, so dass keine Sorgen der Welt ihn erreichen können und er dort einschläft, da wollte er für immer unter Wasser trieben.
Nur einmal auftauchen und schreien – ich liebe dich mein Freund – damit wollte er sich bedanken und verabschieden, von seinem Freund, der ihn dieses Mal zu dem Hafen brachte.
Natürlich hat er die Idee bald verworfen, er tauchte auf und holte tief Luft. Doch wäre in dem Moment des Auftauchens, als er die Augen noch zu hatte und nichts hörte, weil in seinen Ohren noch das Wasser war – eine Welle gekommen, hätte sich die völlig leere Lunge im erstem Atemzug mit Wasser gefüllt.
Er wäre wieder auf den Grund gegangen, niemand hätte seine Gedanken erfahren.